Vorhabenfolgenabschätzung auf den Gemeinbedarf und
Ermittlung der Folgelasten u.a. im Rahmen städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen

Welche Folgen hat die Realisierung des Projektes auf den Kinderbetreuungsbedarf, die Schulentwicklung und die weiteren Gemeinbedarfseinrichtungen ? Reichen die vorhandenen Einrichtungen, brauchen wir ggf. eine neue Einrichtung und wie groß muss sie sein?

Faustzahlen und Erfahrungswerte greifen hier zu kurz. Dabei werden i.d.R. Zusammenhänge hergestellt, die tatsächlich gar nicht existieren, etwa wenn von Wohnungen direkt auf Kindergartenplätze geschlossen wird. Dieser Logik folgend, gebären hier erdachte Wohneinheiten nie alternde Kinder. Bei den gängigen Bevölkerungsprognosen wird die jüngste oberflächlich betrachtete Entwicklung willkürlich in die ferne Zukunft projiziert. Tatsächlich haben wir es mit einem komplexen System zu tun, deren Entwicklung wir mit jedem Vorhaben bzw. jeder Maßnahme verändern.

Aufgabe ist es, diese Veränderungen der weiteren Entwicklung möglichst wirklichkeitsnah zu erfassen und dann im Sinne des Gemeinwohles d.h. der Stadt bzw. Gemeinde zu steuern. Die Folgenabschätzung eines Vorhabens kann mit Anwendung eines strukturgültigen Computersimulationsmodells erfolgen. Im Gegensatz zu den üblichen Prognosen (oder Faustzahlen), bei dem nur die oberflächlich wahrgenommenen Phänomene beschrieben werden, werden in der Computersimulation alle ablaufenden Prozesse genau so nachgebildet, wie sie in der Realität tatsächlich ablaufen. Die Erkenntnisse ermöglichen dann auch die Entwicklung zu steuern, u.a. um unnötige Bedarfsspitzen zu vermeiden oder um Einrichtungen optimal auslasten zu können.

Das von Peter H. Kramer entwickelte Computersimulationsprogramm kam bislang in über 60 Fällen zum Einsatz und wird seit 20 Jahren fortwährend weiter entwickelt. Es simuliert die Bevölkerungs- und Wohnungsbestandsentwicklung kleinräumig und in kleinen Zeitschritten. Um die Folgen abschätzen zu können, wird die weitere Entwicklung mit und ohne der Realisierung des Vorhaben betrachtet. Der Vergleich dieser verschiedenen Entwicklungen ermöglicht es dann festzustellen, was das Vorhaben im Verlauf der nächsten Jahre auslöst (bzw. verursacht) insbesondere für die Kinderbetreuung und die Schulentwicklung. Dies ermöglicht dann auch Art, Umfang und insbesondere Zeitpunkt und Ablauf der Realisierung des Vorhabens für die Gemeinbedarfsentwicklung zu optimieren. Das zu betrachtende Gebiet definiert sich aus der gegebenen geographischen Lage und den Wirkungsbezügen im Umfeld. Das Simulationsmodell wird für die Stadt bzw. Folgenabschätzung verifiziert und ggf. erweitert. Dazu erfolgt eine umfassende Standortanalyse und es wird u.a. die jüngste Vergangenheit mit dem Simulationsprogramm rekonstruiert. Als variabel gelten dabei nur die externen Einflüsse (Maßnahmen). Der Betrachtungszeitraum umfasst 15 bis 20 Jahre. Die Analyse, Simulationsergebnisse und Folgenabschätzung werden in einem Berichtsband ausführlich dokumentiert.

Beispiele:

Folgenabschätzung des Neubaugebietes 'Auf dem Langen Asper' in der Gemeinde Wentorf bei Hamburg (Schleswig Holstein) auf den Gemeinbedarf
Gutachten im Auftrag der Wentorfer Sachsenwald GmbH & Co KG
2012 (235 Seiten + Anhang)

Folgenabschätzung der Konversion der Karfreitkaserne in der Gemeinde Brannenburg (Oberbayern) auf den Gemeinbedarfsentwicklung
Gutachten im Auftrag der Innzeit GmbH & Co KG
2013 (235 Seiten + Anhang)

Vorhabenfolgenabschätzung „Fritz-Lieken-Quartier“ 1. Bauabschnitt im Sanierungsgebiet „Nördliche Innenstadt“ der Stadt Achim (Niedersachsen) auf den Gemeinbedarf mit dem Schwerpunkt Kinderbetreuung
Gutachten im Auftrag der Stadt Achim, 2017

siehe auch Referenzliste

 

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